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Die Klinik im Film
- Zu einem 3-min. Fernsehbeitrag über
Schmerzbehandlungen
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Die Methoden der modernen
Schmerztherapie
bieten auch optimale Voraussetzungen für eine
Anschlußheilbehandlung
(AHB)
bzw.
Anschlußrehabilitation.
Mehr darüber erfahren Sie hier:
http://www.anschlussheilbehandlung.eu
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Wenn Sie eine genaue
Anfahrtsbeschreibung ab Ihrem Wohnort wünschen, klicken sie hier.
Wer trägt denn überhaupt die Kosten für eine
stationäre
Schmerztherapie (stationäre
Rehabilitation) in dieser Klinik und in welchem Falle
bezahlt die Krankenkasse oder die Rentenversicherung?
Klicken Sie
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Sozialgericht
stärkt die Rechte von Schmerzpatienten.
Danach hat ein Schmerzpatient das Recht in einer
schmerztherapeutischen Klinik
behandelt zu werden,
er
muß
also nicht
irgendeine der sonst üblicherweise angebotenen Rehabilitationen akzeptieren
sondern kann unter Hinweis auf das Urteil
gleich Widerspruch einlegen.
Hier
gelangen Sie zu dem Urteil (dieses gilt sinngemäß natürlich nicht nur für die
Rentenversicherungen sondern auch für Krankenkassen), das mittlerweile
rechtskräftig ist. Pressemitteilung dazu:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=051207009&phrase=schmerzklinik
Mittlerweile gibt es zu
diesem Thema ein weiteres Urteil, diesmal sogar vom
Landessozialgericht Hamburg. Danach
hat ein Schmerzpatient auch Anspruch auf moderne Blockadetechniken
mit eingepflanztem Katheter. Der Hintergrund war der, daß eine
Rentenversicherung einen Patienten in eine Reha-Klinik schicken
wollte, in der der Leitende Arzt zwar die Zusatzausbildung
"Spezielle Schmerztherapie" besitzt, aber die modernen,
kontinuierlichen Schmerzausschaltungstechniken nicht durchgeführt
werden (können).
Hier gelangen Sie zu diesem
Urteil
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Zu Themen, die Krankheiten/Diagnosen betreffen, gelangen Sie
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Zu allgemeinen und therapiebezogenen Schmerzthemen gelangen
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Internationale (englischsprachige) Themen:
Complex Regional Pain Syndrome (www.complex-regional-pain-syndrome.de),
CRPS (www.crps-type.com),
Face Pain (www.face-pain.com)
low back pain (www.low-back-pain.net),
Prosopalgia (www.prosopalgia.de),
Reflex Sympathetic
Dystrophy Syndrome (www.reflex-sympathetic-dystrophy-syndrome.de),
Sudeck atrophy (Sudeck`s
atrophy) (www.sudeck-atrophy.com),
Sudeck disease (Sudeck`s
disease) (www.sudeck-disease.com,
Sudeck dystrophy (Sudeck`s
dystrophy) (www.sudeck-dystrophy.com)
Die wichtigsten Schmerzthemen zusammengefaßt:
Arthritis:
http://www.arthritis-information.de Arthrose:
http://www.1-arthrose.de
Armschmerzen:
http://www.armschmerz.com
Atypische Gesichtsschmerzen:
http://www.atypischer-gesichtsschmerz.de
Bandscheibenvorfall:
http://www.bandscheibenvorfall.biz
Beinschmerzen:
http://www.beinschmerz.com
Borreliose:
http://www.bor-reliose.de
Brustwirbelsäulensyndrom:
http://www.bws-syndrom.de
Brennende Füße:
http://www.burning-feet-syndrom.de
Cluster-Kopfschmerz:
http://www.cluster-kopfschmerz.org
CRPS:
http://www.komplexes-regionales-schmerzsyndrom.de
Durchblutungsstörung:
http://www.durchblutungs-stoerung.de
Dorsalgie:
http://www.dorsalgie.com
Fibromyalgie:
http://www.fibromyalgie.at
Fibromyalgiesyndrom:
http://www.fibromyalgiesyndrom.eu
Gelenkschmerzen:
http://www.gelenksschmerzen.de
Gesichtsschmerz:
http://www.gesichtsschmerzen.de
Gliederschmerzen:
http://www.gliederschmerzen.com
Gürtelrose:
http://www.guertelrose.co.uk
Halswirbelsäulensyndrom:
http://www.hws-syndrom.de
Herpes zoster:
http://www.herpes-zoster.eu
Hörsturz:
http://www.gehoersturz.org
Hüftschmerzen:
http://www.xn--hftschmerz-9db.de
Ischias:
http://www.ischias.co.uk
Kausalgie:
http://www.kausalgie.de
Kopfschmerzen:
http://www.kopfschmerz.co.uk
Kreuzschmerz:
http://www.kreuzschmerz.org
Leistenschmerzen:
http://www.leistenschmerz.de
Lendenwirbelsäulensyndrom:
http://www.lws-syndrom.de
Lumbalgie:
http://www.lumbalgie.de
Lumboischialgie:
http://www.lumboischialgie.eu
Migräne:
http://www.1-migraene.de
Morbus Sudeck:
http://www.morbus-sudeck.de
Muskelschmerzen:
http://www.muskelschmerz.net
Nervenschmerzen:
http://www.nervenschmerz.de
Neuralgie:
http://www.neuralgie.com
Neuritis:
http://www.neuritis.net
Neuropathie:
http://www.neuropathie.org
Osteomyelitis:
http://www.osteo-myelitis.de
Schleudertrauma:
http://www.schleudertrauma.li Polyneuropathie:
http://www.polyneuropathie.com
Postzosterische
Neuralgie:
http://www.postzosterische-neuralgie.com
Restless legs:
http://www.restless-legs-syndrom.eu
Rückenschmerzen:
http://www.xn--rckenschmerz-dlb.com
Schlaganfall:
http://www.hemialgie.de (Hemialgesie)
Spannungskopfschmerzen:
http://www.spannungskopfschmerz.de
Spinalkanalstenose:
http://www.spinalkanal-stenose.de
Steißbeinschmerzen:
http://www.kokzygodynie.de
Sudeck Dystrophie:
http://www.sudeck-dystrophie.de
Thalamusschmerzen:
http://www.thalamusschmerz.de
Tinnitus:
http://www.tin-nitus.de
Zephalgie:
http://www.cephalgie.com
Links zu empfehlenswerten Einrichtungen:
Schmerzklinik (1):
www.schmerzklinik-1a.de,
Schmerzklinik (2):
www.schmerzklinik-1.de
Schmerzklinik (3):
www.schmerzklinik.biz
www.norderney-insel-hotel.de/norderney-hotel
www.norderney-insel-hotel.de
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Die schöne Stadt Bad Mergen
theim

SCHULTERSCHMERZ
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Im Schul
terbereich gibt es 3
Gelenke:
1) das eigentliche Schul tergelenk
(lat.
Articulatio humeri,
zwischen Schulterblatt
und Oberarmknochen)
2)
Akromioklavikulargelenk
(=
Gelenk
zwischen
dem platten Ausläufer der Sch
ulter blattgräte,
die sog.Schulterhöhe und dem Schlüsselbein)
3) Akromiohumeralgelenk
(= zwischen
dem
platten Ausläufer der Schulterblattgräte, die
sog. Schulterhöhe und dem
Oberarm
knochen) |
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Den Begriff "Schulterschmerz"
verwendet der Laie üblicherweise für
Schmerzen im
Schul
tergelenk, sehr viel
häufiger gehen Schmerzen aber von den
Schulterneben
gelenke
n aus (2 und 3).
Das eigentliche Schul
tergelenk (1), das beweglichste Kugelgelenk des menschlichen Körpers,
befindet sich jedoch unterhalb der Schul
ter. Nach
Roche (Lexikon) beschreibt das Wort "Schul
ter"
das seitliche Massiv des Schul
ter gürtels, geprägt
durch die von Schlüsselbein und Schulterhöhe (Acromion) gebildete Knochenplatte
und die eine etwa halbkugelige Kontur formenden
Muskeln deltoideus
und trapezius.
Auch die weit verbreitete Ansicht, ein
Schulterschmerz sei hauptsächlich auf eine
Arthrose
zurückzuführen, stimmt nicht. Das Schul
ter
gelenk
wird weitaus weniger belastet, als die großen
Gelenke im Bereich
der unteren Körperhälfte (Hüftgelenk
und
Kniegelenk
e). Verletzungen und gelenkdestruierende
(= gelenkzerstörende)
Krankheiten sind deshalb hier eher seltener.
Ein
Schmerz im Schul
terbereich kann vor allem in der Nacht
sehr quälend werden, wenn eine seitliche Schlafposition eingenommen wird, weil
dann ein Teil des Körpergewichts darauf lastet.
Es gibt viele Ursachen für
einen
Schmerz im Schul
terbereich:
1.
Vom Schul
tergelenk ausgehend aufgrund entzündlicher (rheumatischer) Störungen,
z.B.
Schultergelenkentzündung
(Omarthritis),
degenerative (=
abnutzungsbedingte) Veränderungen wie
Omarthrose (Schultergelenksarthrose)
oder die Gelenkkapsel betreffend (Frozen
shoulder)
2.
Projektionsschmerzen
bei einem mittleren
HWS-Syndrom (Halswirbelsäulensyndrom)
3.
Periarthritis humeroscapularis (Impingement-Syndrom,
Supraspinatussehnen-Syndrom oder
Schultersteife (auch als steife Schul
ter bezeichnet))
4.
Schul ter-Hand-Syndrom
5.
Schulteramyotrophie
Zu den einzelnen
Ursachen:
1) Störungen im Schul
tergelenk
-
Omarthritis
(Schultergelenksentzündung)
Bei dieser
Schmerzerkrankung
besteht meist bzw. fast immer Schulterschmerz, Schwellung, Überwärmung
und/oder Bewegungseinschränkung des Schul
tergelenks. Seltener kann es auch zu einer Rötung (v. a. akute Formen),
Gelenkerguß (= in
das Gelenkinnere abgesonderte Flüssigkeit)
oder zur Eiteransammlung (Gelenkempyem) im
Gelenk
kommen. Im Verlauf einer chronischen
Gelenkentzündung
(= über einen
längeren Zeitraum bestehenden
Gelenkentzündung)
sind die Spätfolgen meist ein Funktionsverlust des Gelen
kes mit Destruktionen
(= Zerstörung bestimmter
Gelenksbestandteile),
Fehlstellungen (=
die Geometrie des Gelenkes wird verändert),
Kontrakturen (Verkürzungen bestimmter das Gelen
k umgebender Weichteilstrukturen, die
zu einer
Bewegung
seinschränkung des Gelen kes führen) und
Ankylosen (=
Gelen
kversteifung)
(nach Pschyrembel, 258.
Auflage; Gesundheitpro.de).
·
Omarthrose
Die
Omarthrose (gilt
auch für andere
Arthrosen) ist eine
vorwiegend degenerative
(= abnutzungsbedingte)
Gelenkerkrankung,
hauptsächlich des Gelenkknorpels, die (mit großen Schwankungen) erst mit
zunehmendem Alter auftritt. Es bestehen chronische, schmerzhafte, zunehmend
funktionsbehindernde
Gelenk
veränderungen infolge eines Mißverhältnisses zwischen Belastung und
Belastbarkeit des Gelenkknorpels. Die Erkrankung ist eher selten, da das
Schultergelen
k weitaus weniger belastet wird als die großen
Gelenke im Bereich
der unteren Körperhälfte (Hüftgelenke
und
Kniegelenk).
Verletzungen und gelenkdestruierende
(= gelenkzerstörende) Krankheiten kommen deshalb hier nicht oft vor. Man unterscheidet auch
bei der Omar
throse
zwei Formen: Die idiopath
ische oder auch pr
imäre, darunter versteht man eine
Eigenerkrankung des Gelen
ks in Form einer anlagebedingten
Minderwertigkeit des Gelenkknorpels ohne Vorerkrankung und die sekundäre oder
symptomatische Form nach Vorerkrankungen. Typische Vorerkrankungen sind z.B. die
rheumatoide Arthritis
(=
Gelenkentzündung)
(Omarthritis), oder auch
Verletzungen, so z.B. Fraktur
(= Bruch) des
Oberarm es.
- Die Frozen shoulder,
auch als adhäsive
(= entzündlich bedingte, flächenhafte oder strangförmige
bindegewebige Verwachsung)
Kapsulitis
(=
Kapselentzündung)
bezeichnet, tritt meist bei älteren Erwachsenen auf. Es liegt eine
unspezifische, schmerzhafte Entzündung der Schultergelenkkapsel bzw. der
Innenhaut (Synovialitis)
vor, durch die die Kapsel allmählich schrumpft und zu einer
Bewegungseinschränkung führen kann. Häufig liegt auch eine
Tendovaginitis
(=
Sehnenscheidenentzündung)
des Musculus bizeps brachii
(= 2-köpfiger
Oberarm
muskel)
vor. Der Krankheitsprozess betrifft in
erster Linie das Schul
tergelenk
so daß diese Störung eigentlich nicht der
Periarthropathia
humerosca
pularis zugeordnet werden kann.
Häufig tritt die Frozen shoulder als Folge einer
Ruhigstellung bei einem Schul
ter-Arm-Sndrom, einer
Zervikobrachialgie
(=
Nacken
-Schul
ter-Arm-Syndrom)
oder einer
Periarthritis
humeroscapularis auf.
2) Mittleres
Halswirbelsäulensyndrom:
Im Rahmen einer Störung im Bereich der mittleren
Halswirbelsäule
kann es auch zu einem Schulterschmerz kommen, meist aber mit
Schmerzen im
Bereich der Halswirbel 3, 4 u. 5 vergesellschaftet.
Bei einem
radikulären Syndrom
(= Krankheitszeichen
infolge einer Nervenstörung, -schädigung)
treten Störungen der
Nerven
funktion in Form von herabgesetzter Empfindung und/oder Lähmungen von
Schulterblattmuskeln (z.B. M. levator scapulae) auf.
3) Periarthritis
humeroskapularis:
Als
Periarthropathia
humeroscapularis werden verschiedene schmerzhafte Krankheitszeichen
in der Umgebung des Schul
tergelenks bezeichnet, so z.B.
Affektionen (=
Störungen) des Akromiohumeralgelenkes
(= Gelen
k
zwischen dem
Oberarm
knochen
und einem Ausläufer des Schulterblatts)
oder Störungen im Bereich der sog. Rotatorenmanschetten
(= Oberarmmuskulatur die die Schultergelen
ke
umhüllen). Häufig liegen
Tendinosen
(=
Sehnenentzündungen)
vor, besonders im Bereich der
Sehne des M.
supraspinatus (Supraspinatussehnensyndrom).
Verkalkungen lassen sich röntgenologisch nachweisen. Typischerweise tritt ein
Schulterschmerz beim Versuch, den Ar
m zu heben auf.
Neuerdings wird die
Periarthritis humeroscapularis auch
als
Subakromialsyndrom
bezeichnet.
-
Impingementsyndrom:
Bei diesem
Engpaßsyndrom
(= Krankheitszeichen bei einer Einengung)
haben die Sehnen der
Muskulatur,
die das Schul
tergelenk bewegt, zu wenig Platz. Ihr
Gleitraum ist durch Knochenvorsprünge und eine Vielzahl von Sehnen im
Bereich unterhalb der Schulterhöhe eingeschränkt. Aufgrund der Enge führen
an sich wenig belastende Faktoren rasch dazu, daß die
Sehnen
aneinander oder an den
Knochen reiben
und sich entzünden, teilweise unter Einbezug des
Schleimbeutel
s. Fast immer ist eine
Durchblutungsstörung vorhanden, die eine Entzündungsreaktion begünstigt.
Typische Anzeichen sind
Schmerzen im
Schul
terbereich, die vor allem nachts sowie beim
Anheben des
Arm
es auftreten.
-
Supraspinatussehnensyndrom
Durch eine Überlastung bzw. Überbelastung
der Sehne des Musculus supraspinatus kommt es zu einer entzündlichen
Reaktion der Sehnenscheide (Sehnenscheidenentzündung).
Diese schwillt an und wird dadurch in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt,
woraus eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung resultiert, vor allem beim
Hochheben des Armes (vorwärts und seitlich), aber auch bei Drehung.
Diese krankhaften Veränderungen können eigentlich bei allen Sehnen im Schul
terbereich auftreten, am häufigsten
ist jedoch die Supraspinatussehne betroffen, weshalb sie hier als
eigenständige Erkrankung aufgeführt wird.
-
Schultersteife:
Dieser
Schulterkrankheit liegt
eine Proliferation
(= Vermehrung von Gewebe durch Wucherung oder Sprossung, meist im
Rahmen einer En
tzündung) und
Verklebung des Gleitgewebes zwischen dem Gelenkkopf des Oberarmknochens und
dem Schulterdach zugrunde. Häufig tritt die
Schultersteife
als Folge einer Ruhigstellung bei einem Schul
ter-A
rm-Syndrom, einer
Zervikobrachialgie
oder einer Periar
thritis humerosca
pularis auf.
4) Schu
lter-Hand-Syndrom:
Nicht selten geht ein Schulterschmerz von einzelnen Gelen
ken in der Schul
ter-
Arm
-Region aus und strahlen dann in den gesamten Bereich aus, so daß es
schwierig werden kann, den primären Schmerzherd überhaupt zu finden (Debrunner
1988). Typischerweise bestehen
Ruheschmerzen mit
Schmerzverstärkung bei Belastung.
Manchmal treten begleitend vegetative Krankheitszeichen wie Kälte, Zyanose
(= bläuliche
Verfärbung der Haut) oder Schwitzen
auf, so daß die Unterscheidung von einer
Sudeck Dystrophie (Morbus
Sudeck bzw.
komplexes regionales
Schmerzsyndrom Typ I) schwer fällt, besonders wenn Gewebsatrophien
(= Gewebsschwund)
vorhanden sind. Wenn die Zyanose im Vordergrund steht, ist auch an den
Morbus Raynaud (Raynaud-Syndrom)
zu denken.
5)
Schulteramyotrophie:
Dabei handelt es sich um eine allergisch-entzündliche Schädigung des
Armplexus (= großer
Armnerv). Die genaue Ursache ist
nicht bekannt, manchmal tritt sie nach Serumgaben auf (z.B. Tetanus-Impfung).
Schmerztherapie:
Verbleiben trotz einer
krankheitsspezifischen Behandlung
chronische Schmerzen,
so eignen sich zur Behandlung folgende Maßnahmen, wobei ein
Dauerschmerz
praktisch immer eine Kombination von verschiedenen Therapieverfahren erfordert.
Häufig sind die schmerztherapeutischen Behandlungsmethoden bei verschiedenen
Grundkrankheiten die gleichen, da sie sich nach dem
Schmerz und seiner
Ausdehnung und nicht mehr vorrangig nach seiner Ursache richten.
Medikamentöse
Schmerzbehandlung:
Akut
(= plötzlich einsetzend, heftig) und
subakut (= eher schleichend verlaufend) können
zunächst (vorwiegend) peripher wirkende
Analgetika
(=
Schmerzmittel, die am Ort der Schmerzentstehung wirken)
eingesetzt werden, insbesondere sog. nicht steroidale
Antirheumatika
(=
Rheuma
mittel),
aus dieser Gruppe möglichst lang wirkende und
magen
schonende wie z.B.
Meloxicam.
Besonders magenschonend und auch entzündungshemmend sind die sog. COX-2
Inhibitoren, z.B. Parecoxib
oder Etoricoxib,
allerdings scheint diese Stoffgruppe mit einem Herz-/Kreislauf-Risiko verbunden
zu sein, zumindest bei längerer Therapiedauer. Es bleibt abzuwarten, ob Parecoxib
und
Etoricoxib nicht auch noch vom Markt genommen werden, wie schon andere
Mittel dieser Stoffgruppe zuvor.
Bei stärkeren
schmerzhaften Muskelverspannungen können darüber hinaus auch
Muskel
relaxanzien
(= Mittel zur Entspannung von
Muskeln) (z.B.
Orphenadrin, Tolperison) verordnet werden.
Manchmal ist aber ein Schulterschmerz nur mit zentralwirkenden
Analgetika (= im
Gehirn bzw.
Rücken
mark wirkende
Schmerzmittel)
(z.B. Tramadol,
Tilidin, bzw. Tilidin mit Naloxon oder auch
Mophin)
beherrschbar.
Grundsätzlich sollte aber auch bei einem Schulterschmerz eine längerfristige
Schmerzmittelverordnung wegen der Gefahr der Gewöhnung oder gar
Schmerzmittelabhängigkeit
vermieden werden.
Die Kombination mit schmerzdistanzierenden
Antidepressiva
(= Mittel gegen Depression,
aber auch bei einem chronischen Schmerz hilfreich) (z.B. Doxepin, Maprotilin) hilft in vielen Fällen
Schmerzmittel einzusparen.
Bei einer
entzündlichen Schmerzursache sind wiederholte Cortison-Einspritzungen
hilfreich.
Therapeutische Lokalanästhesie
(= Behandlung mit einem örtlichen
Betäubungsmittel):
Bei anhaltenden
Schmerzen sollten
rechtzeitig alternative Methoden eingesetzt werden. Insbesondere bei
Schulterschmerz
en ist eine sehr wirksame Alternative, ohne
jedes Gewöhnungs- oder Suchtpotential, die therapeutische Lokalanästhesie mit
einem langwirkenden örtlichen Betäubungsmittel (z.B. Bupivacain) in Form
von örtlichen Betäubungen und
Nervenblockaden. Dabei wird das Schul
tergelenk wiederholt (stationär bei
uns zwei mal täglich) großzügig perikapsulär
(= um die Gelenkkapsel herum)
infiltriert.
Das Schul
tergelenk kann auch mit "Zeel" umspritzt werden,
was manchen Patienten mit "homöopathischer" Grundeinstellung sehr entgegen
kommt.
Eine weitere Möglichkeit ist die gezielte Infiltration von Triggerpunkten
(= kleine Reizzonen hpts. in der
Muskulatur)
im Schul terbereich nach
vorheriger Identifizierung derselben.
Als nächst höhere Therapiestufe kommen wiederholte Blockaden
(= Betäubungen)
des Nervus suprascapularis in der Incisura
suprascapularis (=
kleine Kerbe am Oberrand des Schulterblattes) in Frage. Über diesen Nerv werden die Schmerzempfindungen aus dem Schul
terbereich fortgeleitet.
Bei hartnäckigen und
heftigen Schmerzen
hat sich die sog. kontinuierliche, retrograd hohe Betäubung des Plexus
brachialis (=
Armnervengeflecht) mit Katheter
sehr bewährt.
Dabei wird ein dünner Kunststoffschlauch (Katheter) nahe der Achselhöhle
in die Nervenscheide des Armnervengeflechts eingepflanzt und innerhalb derselben
noch weiter nach oben vorgeschoben. Die Einpflanzung erfolgt durch eine
handelsübliche Kanüle hindurch, es muß also nicht „aufgeschnitten“ werden. In
der Folge wird über diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der
vorangegangenen Dosis, das
Lokalanästhetikum
(=
örtliches Betäubungsmittel) völlig schmerzlos
nachgespritzt.
Während dem Einspritzen und noch kurze Zeit danach wird der
Oberarm mit einer Manschette abgestaut, so daß die Betäubungsmittellösung
innerhalb der Nervenscheide nach oben getrieben wird und so auch im Schul
terbereich schmerzlindernd wirken kann.
Bei einem Schulterschmerz kann auch die kontinuierliche, interskalenäre
(= zwischen Mus
keln im seitlichen,
unteren Halsbereich) Blockade des
Plexus brachialis durchgeführt werden, allerdings ist diese Methode mit einem
etwas größeren Risiko behaftet.
Das örtliche Betäubungsmittel wird bei dieser Schmerzbehandlung so dosiert, dass
die grobe Kraft erhalten bleibt (bei gleichzeitiger Hemmung der
Schmerzreizleitung), damit begleitend krankengymnastische Übungsbehandlungen
möglich bleiben.
Dass die schmerzlindernde Wirkung i.d.R. über die eigentliche Behandlungszeit
hinaus anhält, ist u. a. darauf zurückzuführen, daß bei dieser
Blockadebehandlung auch die sog. vegetativen
(= das unwillkürliche Nervensystem betreffende)
Ner
ven betroffen sind, woraus eine sehr deutliche
Durchblutungssteigerung resultiert, die entzündlichen oder
degenerativen (= abnutzungsbedingten)
Prozessen nachhaltig entgegenwirkt.
Physikalische
Schmerztherapie:
Auch eine Elektrostimulation kann bei einem Schulterschmerz eine
Beschwerdelinderung herbeiführen. Die transkutane Nervenstimulation mit
Niederfrequenzgenerator (TENS) hat den Vorteil, daß sich die Patienten
bei Bedarf selbst behandeln können. Die Elektroden werden paarig über dem Gelen
k aufgeklebt. Durch Veränderung der
Stimulationsfrequenz und der Elektrodengröße kann die Wirkung optimiert werden.
Eine weitere physikalische Behandlungsmöglichkeit ist die oberflächliche
Kältetherapie im Schmerzbereich. Wir verwenden einen elektrischen
Kaltluftgenerator, dessen Luftstrom auf ca. -10 bis -15 Grad C abgekühlt ist.
Manche Patienten mit einem Schulterschmerz empfinden allerdings lokale
Wärmeapplikationen (Rotlicht) als besser wirksam. Warme Bäder können
ebenfalls
Gelenkschmerzen
lindern.
Die Verordnung von Massagen ist auch bei Schulterschmerz
en nicht sinnvoll. Für den Patient mag diese Behandlung zwar angenehm
sein, aber unter schmerztherapeutischem Aspekt bringt sie nichts und führt nur
zu unnötigen Kosten.
Nahezu unverzichtbar ist aber die heilgymnastische Therapie, da meist nur
diese geeignet ist, Gelenkfunktionen zu fördern bzw. zu erhalten.
Auch eine
Magnetfeldtherapie (pulsierende
Signaltherapie) kann sehr hilfreich sein, gleiches gilt für
die
Hochtontherapie.
Andere Maßnahmen zur
Schmerzbehandlung:
Der Vollständigkeit halber darf die
Akupunktur nicht unerwähnt bleiben.
Hypnoide
(=
bewußtseinsverändernde) Verfahren
wie autogenes Training oder progressive Relaxation nach Jakobson sind im Rahmen
der
psychologischen Schmerzbehandlung eine sinnvolle Ergänzung der
Gesamtstrategie. Bei einem chronischen Schulterschmerz ist auch ein
Schmerzbewältigungstraining sinnvoll.
Weitere
Arthralgien (Gelenkschmerzen):
Ellenbogenschmerz
Handgelenkschmerzen
Hüftschmerzen
Kniegelenkschmerzen
Fußgelenkschmerzen
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Aktualisiert: 22.08.2007 k u SB
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Fibro-Myalgie-Syndrom (www.fibro-myalgie-syndrom.de),
Fingerarthrosen,
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S
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Schienbeinschmerz,
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Schläfenschmerz,
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Abdomen,
Schmerzen im Arm,
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Schmerzen in
der Bauchhöhle,
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Berührung,
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Entzündung,
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Berührungen,
Schmerzen bei Bewegung,
Schmerzen bei
Bewegungen, chronische
Schmerzen in der Blase,
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Brustbein,
Schmerzen im
Brustkorb,
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der Brust,
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BWS-Region),
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Füße,
Schmerzen in der Flanke
(Flanken), Schmerzen
im Fuß,
Schmerzen in der
Fußsohle,
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Gliedern, Schmerzen
in den Gliedmaßen, Schmerzen
in der Harnblase,
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HWS-Region),
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Schmerzen im Kiefergelenk,
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im Kopf (1), Schmerzen
im Kopf (2), Schmerzen
im Knie,
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im Kreuzbein, Schmerzen
im Leib (Bereich des
Leibes),
Schmerzen in der
Leiste (Leisten), Schmerzen der LWS (LWS-Bereich,
LWS-Region),
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Schmerzen im
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Osteoporose, Schmerzen im Rachen,
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Steißbein, chronische
Schmerzen im
Unterbauch,
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T
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